28.09.2009 14:13 Uhr | Pitch | 340 Aufrufe | 0 Kommentare »
Internetnutzer machen ihre Entscheidung, in einem Onlineshop einzukaufen, mehrheitlich davon abhängig, wie dieser von anderen Kunden bewertet wurde. Das ergab eine vom Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführte Befragung. Danach kaufen 57,1 Prozent eher in einem Onlineshop ein, wenn sie dort positive Meinungen anderer Nutzer lesen. Bei negativen Bewertungen hingegen überlegt sich über die Hälfte der Befragten (50,9 Prozent), den Kauf abzubrechen.
Die GfK-Marktforscher haben im September 2009 1102 repräsentativ ausgewählte Internetnutzer befragt. Auftraggeber war die Trusted Shops GmbH, die bisher über 6.000 Onlineshops zertifiziert hat und damit Marktführer für sicheres Onlineshopping in Deutschland und Europa ist. Die grafisch aufbereiteten Umfrageergebnisse stehen unter www.trustedshops.de/shopbewertung-umfrage/ zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Fast die Hälfte der Onlineshopper (46,4 Prozent) informiert sich vor einem Einkauf, welche Erfahrungen andere Kunden mit einem Anbieter gemacht haben. 44 Prozent gehen sogar gezielt auf die Suche nach einem gut bewerteten Onlineshop, wenn sie sich für ein bestimmtes Produkt entschieden haben. Dabei lassen sich Männer generell etwas stärker von Kundenmeinungen leiten. Lediglich bei 9,4 Prozent der Befragten spielen Shopbewertungen keine Rolle.
28.09.2009 13:58 Uhr | Pitch | 339 Aufrufe | 0 Kommentare »
Web 2.0-Angebote wie etwa Social Networks sind nach wie vor enorm beliebt und erzielen sprunghaft steigende Nutzer-Zahlen. Ganz anders dagegen stellt sich die Situation in punkto Vernetzung und Interaktion via Internet bei Unternehmen dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des IT-Wirtschaftsmagazins “CIO” (Ausgabe 10/2009; http://www.cio.de/) in Kooperation mit der TU München und dem Beratungshaus bgm im Rahmen des IT Excellence Benchmark 2009 – der größten deutschen IT-Anwenderzufriedenheitsstudie. Befragt wurden bei der zum dritten Mal durchgeführten Untersuchung insgesamt 13.000 Mitarbeiter in 66 Unternehmen.
Laut der Studie gehört der Austausch von Informationen und Dokumenten per E-Mail zwar zum Standard, Tools wie Blogs, RSS-Feeds oder Instant Messaging sind dagegen weitgehend unbekannt. So gaben 56 Prozent der befragten Mitarbeiter an, dass sie Wikis entweder nicht kennen oder nicht wissen, ob es das in ihrem Unternehmen gibt. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) lehnt solche Tools zudem ab. Bei Blogs und RSS-Feeds betrug die Zahl der Nichtkenner und Nichtwisser sogar 63 Prozent – jeder Vierte spricht sich diesbezüglich gegen eine Verwendung aus.
09.09.2009 19:55 Uhr | Pitch | 309 Aufrufe | 0 Kommentare »
Frank Puscher, bekannter Buchautor (”Das Usability-Prinzip”) und Journalist wird auf dem diesjährigen Usability-Kongress einen Vortrag zum Thema Social Usability halten. Social Networks wie Xing, Facebook & Co. sind hoch interaktive Web-Anwendungen und bieten ganz neue Interaktionsfunktionen wie z.B. Inline-Editing oder Live-Filtering an. Der amüsante Vortrag zeigt Usability-Stolperfallen in der Ausgestaltung solcher Web-Anwendungen.
Jede Art von Social Application oder Social Network hat mit dem gleichen Problem zu kämpfen: Eine aktive Minderheit dominiert den “Zungenschlag” im veröffentlichten User generated content. Es stellt sich die Frage, ob die Art und die Qualität des veröffentlichten Inhalts der Geschäftsidee genügt. Oder schreckt ein bestimmter “Insider-Tonfall” Neulinge sogar ab und hindert sie an der Teilnahme. Das könnte sich insgesamt geschäftsschädigend auswirken. “Mein Vortrag betrachtet dieses Problem auf drei Ebenen: 1. Müssen die Teilnahmefunktionen möglichst einfach und selbsterklärend ausgestaltet werden, damit viele Nutzer teilnehmen und der Insider-Tonfall dadurch relativiert wird. 2. Sind die Funktionalität des Systems so auszurichten, dass qualitativ spannende Beiträge (zum Beispiel die Erstbeiträge von Neulingen) stärker gefördert werden als die Massenpublikationen der wenigen Freaks. 3. Wirkt sich die gesamte Kommunikation steuernd auf die Beteiligung und somit auf die Qualität der Anwendung aus” kommentiert Frank Puscher die Inhalte seines Vortrags.
09.09.2009 19:48 Uhr | Pitch | 323 Aufrufe | 0 Kommentare »
Immer häufiger verbreiten Redaktionen ihre Inhalte in Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und Twitter. Doch fast alle machen dabei zwei Fehler: Zum einen beschränken sie sich darauf, Werbung für ihre Onlineseiten zu machen, zum anderen kommunizieren die Redakteure unter dem Namen ihrer Medienmarke anstatt unter ihrem eigenen. “Social Media heißt aber nicht nur verlinken, sondern auch zuhören und kommunizieren”, sagt Medienberater und Web2.0-Experte Steffen Büffel gegenüber dem Medienmagazin journalist. Wichtig sei dabei, die redaktionellen Aktivitäten an Personen zu koppeln, um den direkten Austausch mit den Nutzern zu fördern.
Vorreiter bei der journalistischen Nutzung sozialer Netzwerke sind unter anderem die Koblenzer Rhein-Zeitung (RZ) und Welt Online. Bei der Rhein-Zeitung twittern auf gut zwei Dutzend Kanälen alle Lokalredaktionen, die Volontäre und auch der Chefredakteur selbst. Das Repertoire der Kurznachrichten umfasst Stimmungsumfragen, Live-Reportagen, Exklusivmeldungen, aber auch Anekdoten aus dem Redaktionsalltag. “Wir haben schnell gemerkt, dass wir die digitale für die analoge Welt gewinnen müssen”, sagt Rhein-Zeitungs-Chefredakteur Christian Lindner, der alle drei Wochen einen der RZ-Twitter-Abonnenten (”Follower”) zur Blattkritik einlädt. Kürzlich gab es zudem das erste Follower-Treffen in Redaktion und Druckerei der Zeitung.
21.08.2009 08:40 Uhr | Pitch | 294 Aufrufe | 0 Kommentare »
Trauriges Szenario im Internet-Zeitalter: Bei 40 Prozent der deutschen Unternehmen, Ministerien oder Behörden bleiben Kundenanfragen via E-Mail unbeantwortet. Immer noch gehen elektronische Kundenschreiben in der Masse der E-Mails einfach unter. Jede unbeantwortete E-Mail hinterlässt einen vergrätzten Kunden. Zwar landen täglich rund 80 Millionen elektronische Briefe in den virtuellen Briefkästen deutscher Unternehmen, dennoch können sich die Firmen eine derartige Vernachlässigung des Kundenservice nicht mehr leisten. Das sind die Ergebnisse der novomind-Studie “Reality Check 2009″.
Zusätzliche IT-Unterstützung sollte eigentlich Ordnung in das elektronische Kundenmanagement bringen. Doch selbst gängige E-Mail-Management-Lösungen sorgen nicht für die nötige Entlastung. Viele Software-Lösungen sortieren die eingehenden E-Mails nicht nach Themengebiet und ordnen sie auch nicht dem zuständigen Kundenberater zu. Außerdem durchsucht die Software den Anfragetext nur nach Schlüsselwörtern. Eine inhaltsbezogene Prüfung findet nicht statt. Anfragen von Kunden, die einer zügigen Antwort bedürfen, landen somit zu spät oder mitunter nie beim entsprechenden Ansprechpartner.
Quelle: http://presseportal.de/pm/17349
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